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Notícias do Brasil de br.sputniknews.com/brasil/
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Amantes da leitura ganham biblioteca nas areias da Praia da Costa
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novo Bandera
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RT Deutsch Exklusiv-Reportage: Das Umweltdesaster am brasilianischen Rio Doce und die Rolle von BHP
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>Gewehre, Gefuchtel, Geschrei - Ein Ufo ist am Rande der Favela gelandet<
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"Graphit, Eisen, Kalzium, Mangan, Silizium, Schwefel, Aluminium, Zinn, Titan, Zink und Kadmium"
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>Belo Monte: Euer Profit zerstört unser Leben<
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>Belo Monte - Es wird "evakuiert" <
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>Stau­damm für Alu­mi­nium – ein Bischof stellt sich quer – Pro­tes­tieren Sie mit!<

 

>Von Rettet den Regen­wald e.V. | – Der Stau­damm »Belo Monte« in Bra­si­lien ist eines der dring­lichsten Pro­jekte, gegen das sich Rettet den Regen­wald ein­setzt. Bereits heute bede­cken Stau­seen zur Was­ser­kraft­nut­zung min­des­tens 34.000 Qua­drat­ki­lo­meter Bra­si­liens. Diese Zahl gesteht zumin­dest der staat­liche Elek­tri­zi­täts­kon­zerns Ele­tro­bras ein.

Umwelt­gruppen gehen von wesent­lich höheren Zahlen aus. Leo­nardo Bauer Maggi, Mit­glied der Bewe­gung der Staudamm-​Betroffenen rechnet mit 2.500 Stau­dämmen, die es bis 2030 geben soll.

Wird »Belo Monte« umge­setzt, wird einer der arten­reichsten Flüsse der Welt in seiner Struktur ver­än­dert. Im Rio Xingú leben heute drei– bis viermal so viele Fisch­arten wie in ganz Europa zusammen! Min­des­tens 668 Qua­drat­ki­lo­meter Regen­wald würden geflutet und wären für immer verloren.

Der Groß­teil der Energie, die »Belo Monte« pro­du­zieren soll, ist für die ener­gie­in­ten­sive Export­in­dus­trie Bra­si­liens bestimmt. Vor allem die Her­steller von Alu­mi­nium im Norden des Landes werden sich über den güns­tigen Strom freuen. Sie zahlen nur ein Drittel des sonst übli­chen Strompreises.

Der Pro­test der indi­genen Völker gegen die Ver­nich­tung ihrer Heimat wird von Bischof Erwin Kräutler unter­stützt, der für sein Enga­ge­ment im Ama­zo­nas­re­gen­wald nun mit dem Alter­na­tiven Nobel­preis aus­ge­zeichnet wurde. Der Preis ist ein wei­terer Beweis dafür, welch fatale Folgen der »Belo Monte« in Bra­si­lien hätte und wie wichtig der Wider­stand gegen das Pro­jekt ist.

Rettet den Regen­wald ruft anläss­lich der Preis­ver­lei­hung zum Pro­test gegen den »Belo Monte« auf. Noch ist die finale Geneh­mi­gung nicht erteilt! Bitte schi­cken Sie Ihre E-​Mail an Everton Vieira Vargas, den Bot­schafter Bra­si­liens in Berlin (brasil@​brasemberlim.​de).<

 

Quelle: http://womblog.de/staudamm-fr-aluminium-ein-bischof-stellt-sich-quer-protestieren-sie-mit

 

>"Unter­stützt Bitte, den Protest:

Schreibe eine E-​Mail. Wenn die Rechte der Indi­genen geschützt werden, hilft dies auch dem Regen­wald am Amazonas.

Zur Pro­test­ak­tion… " ->  

 

https://www.regenwald.org/aktion/648/staudamm-fur-aluminium-ein-bischof-stellt-sich-quer-protestieren-sie-mit

>Waldsterben in Brasilien Europa rodet mit< von Wulf Schmiese

 

>Brasilien berauscht sich am eigenen Wirtschaftserfolg – und beschwört mit der Rodung des Regenwaldes millionenfaches Elend für die Menschheit hinauf. Doch an dem Desaster sind auch wir Europäer Schuld

„Das Wichtigste zuerst!“ Das sagt sich leicht. Doch was ist am Ende dieses turbulenten Jahres tatsächlich wichtig? Ist es wirklich der in jeder Hinsicht peinliche Kredit für ein Einfamilienhaus in Niedersachsens Provinz? Diese Geschichte hat offenbar genügend Wucht, um die Billionen-Euro-Krise weg zu drücken, von der es doch eben noch hieß, mit ihr hätten die letzten Tage unserer jungen Währung begonnen. Es ist wohl so, dass wir Deutschen nach oben und nach unten schauen: zum Bundespräsidenten und in unser Portemonnaie. Das sind die beiden Themen, die uns derzeit bewegen. Die müssen wir im Auge behalten, ganz klar. Aber wir sollten auch weiter schauen, nach Südamerika. Dort wird soeben unsere Zukunft zersägt. Wenn die Welt jetzt nur kritisch dort hin sähe, könnte was zu retten sein – bis März 2012.

Der Regenwald ist in Gefahr, das wissen wir schon lange: Es wird gerodet und geholzt für Weideflächen und Ackerbau. Nun will Brasiliens Regierung auch noch eines der größten Wasserkraftwerke der Welt mitten im Amazonas-Gebiet bauen. Der dafür geplante Mega-Staudamm „Belo Monte“ sieht selbst auf den Werbeprospekten aus wie ein gigantischer Pfropf inmitten all der Flussadern rund um den Amazonas – jeder Laie ahnt, dass solch ein Eingriff zum Infarkt des ganzen Ökosystems dort führen kann. Und zu alledem soll das seit vier Jahrzehnten geltende Waldschutzgesetz, das „Código Florestal“, gelockert werden. Nicht nur Umweltschützer, sondern auch brasilianische Oppositionspolitiker warnen vor einem globalen Drama: 76 Millionen Hektar Regenwald könnten dann dem Kahlschlag frei gegeben werden. Wir alle würden die Folge noch zu Lebzeiten spüren. Wenn die Wälder am Amazonas derart schrumpfen, heizt sich die Erde weiter auf. Stürme und Fluten bedrohten noch mehr Teile der Welt, millionenfaches Elend kröche bis in unseren Wohlstand.

Dieser Tage demonstrieren Tausende in Brasilien gegen das umstrittene Gesetz. Sie haben Mut gefasst, denn das Abgeordnetenhaus hat die Abstimmung vertagt um ein Vierteljahr. Erst am 7. März wollen die Parlamentarier entscheiden, obgleich der Senat schon mit großer Mehrheit für die Änderungen gestimmt hat: Straffreiheit für alle illegalen Rodungen, die über zwei Jahre zurückliegen; Entfall der Verpflichtung, die abgeholzten Flächen wieder aufzuforsten; Erlaubnis, fortan auch an den Ufern des Amazonas und seiner Nebenflüsse Äcker zu bestellen und Vieh weiden zu lassen.

Optimisten unter den Kritikern glauben, dass Brasiliens Abgeordnete es nicht wagen werden, all dem zuzustimmen. Zumal schon jetzt 20 Prozent der grünen Lunge unserer Erde zerstört sind und im Juni 2012 ausgerechnet die UN-Umweltkonferenz „Rio+20“ zu Gast in Brasilien sein wird. Pessimisten sehen aber ganz andere Daten, die den brasilianischen Abgeordneten jedes umweltpolitische Gewissen rauben könnten: Die Fußballweltmeisterschaft 2014 und die Olympischen Sommerspiele 2016.

Das Land ist derzeit völlig berauscht vom eigenen Erfolg. Während Europa und Nordamerika entlang der Klippen Währungsende und Staatsbankrott taumeln, boomt Brasilien auf allen Ebenen. Inflation, Schulden, Korruption und kollabierende Banken – das sind längst überwundene Leiden und inzwischen die Gebrechen der Alten Welt wie der USA. Nach Ende der Diktatur 1984 hatte das „verlorene Jahrzehnt“ das Volk der 190 Millionen Brasilianer sozial immer tiefer gespalten. Doch seit der Währungsreform 1994 hat sich die einst größte Bananenrepublik der Erde stetig berappelt. Brasilien ist heute wirtschaftlich gesund, sozial gerechter denn je, es scheint unumstößlich demokratisch gefestigt zu sein und vor allem: enorm selbstbewusst. Das Schwellenland ist eine Großmacht.

 

Brasilien benimmt sich bereits wie eine Weltmacht, was die angepeilten Regeln am Amazonas angeht. Die Regierung handelt unilateral, sie stimmt sich nicht ab mit den anderen Staaten der Erde. Dabei ist das Amazonas-Gebiet messbar weltweit bedeutend: Hier strömt der mächtigste Fluss der Erde, der rund zwei Drittel allen Wassers, welches auf der Erde in Flüssen fließt, dem Atlantik zuträgt. Hier wächst der weltweit größte zusammenhängende tropische Regenwald mit einer unermesslichen Artenvielfalt an Tieren und Pflanzen, von denen die meisten noch gar nicht entdeckt sind.

Brasilien jedoch scheint sich als Eigner zu fühlen. Der Staat bittet nicht einmal die Bewohner der Region um Zustimmung für seine Pläne. „Nach brasilianischem Gesetz gelten Indianer immer noch als unmündig“, schreibt die Buch-Autorin Catherina Rust („Das Mädchen vom Amazonas“), die unter Amazonas-Indianern aufwuchs. „Nicht einmal über die Bodenschätze dürfen die Indianer selbst verfügen. Im Fall einer Ausbeutung durch die Regierung können die indigenen Völker zwangsumgesiedelt werden.“ In ganz Amazonien leben heute noch 350.000 Indianer, von denen sich viele zunehmend verzweifelt gegen Abholzung, Überflutung und Landraub wehren.

Die Regierung unter Präsidentin Dilma Rousseff und ihrem wahren Lenker Ex-Präsident Lula da Silva will aber mehr als nur den größten Nationalpark der Erde leiten. Mit Öl und Atomkraft, vor allem jedoch mit Sonnen- und Windenergie, Wasserkraft und Biotreibstoffen will sie, dass Brasilien als vermeintlich moderne Großmacht dauerhaft auf der Weltbühne mitspielt. Da scheint der Regenwald im Weg. Denn Agrarexporte spülen die meisten Devisen ins Land, es braucht also weitere Anbauflächen. Palmöl läuft derzeit großartig in Richtung EU. Soja ist der Renner, Europa ist ganz gierig nach den Bohnen. Es braucht Soja als Kraftfutter für die Massentierhaltung, denn das kostet nicht halb so viel wie Getreide und sorgt wegen des hohen Eiweißgehalts für herrlich fettarmes Fleisch. 40 Millionen Tonnen Soja als Viehfutter kauft allein Deutschland jedes Jahr ein. Ein Hektar Land erbringt drei Tonnen.

Da errechnet es sich leicht, dass im Grunde wir die Regenwald-Rodungsmaschinen rentabel in Gang halten. Ändern kann sich daran nur etwas, wenn die sogenannten Nachhaltigkeitskriterien der EU drastisch verschärft werden. Denn es reicht nicht, Brasilien nur nachweisen zu lassen, dass die exportierten Palmfette, Orangen oder Sojabohnen auf Flächen wuchsen, die schon zuvor landwirtschaftlich bestellt wurden. Die EU muss auch den Nachweis verlangen, wohin der Bauer oder Rinderzüchter zog, der zuvor auf der Fläche anbaute. Sollte der Neuland im Regenwald aufgetan haben, auch dann müsste die Höchststrafe der EU folgen: Einfuhrstopp.

Schon vor einem halben Jahr wollte die EU einen strengen Maßnahmenkatalog vorlegen, welche Agrarprodukte sie zur Einfuhr erlauben will. Sie sollte sich sputen, das bis März 2012 nachzuholen. Der ganzen Welt würde das mehr bringen, als sich auf Umweltgipfeln wie dem jüngsten in Durban bloß um ferne Klimaziele zu streiten.<

 

Quelle: http://www.cicero.de/weltbuehne/waldsterben-brasilien-amazonas-europa-rodet-mit/47746?seite=1

 

>Arbeiteraufstand bringt Kraftwerksbau Jirau zum Erliegen<

>Guaraní-Frischwasserreservoir<

>Brasilien hat geopolitische Ambitionen< VON GERHARD DILGER

>Vor der Katastrophe in Fukushima belebte der frühere Präsident da Silva das brasilianische Atomprogramm neu. Ziel: die Erdölvorkommen mit Atom-U-Booten zu schützen.

PORTO ALEGRE taz | In Brasilien ist die Atomdebatte wieder aufgeflammt. Am Dienstag zogen Protestierende auf einem "Trauermarsch" durch den AKW-Standort Angra dos Reis westlich von Rio. Gestern fand in Brasília eine Anhörung über das brasilianische Atomprogramm statt, bei der Sicherheitsfragen im Vordergrund standen.

Vor der Katastrophe in Japan schienen die Weichen gestellt: 2006 hatte der frühere Präsident Luiz Inácio Lula da Silva das Atomprogramm neu belebt, das bisher vor allem viel Geld gekostet hat: An einer malerischen Bucht zwischen Rio und São Paulo ist der überalterte Westinghouse-Meiler Angra 1 mit dem Spitznamen "Glühwürmchen" in Betrieb, seit zehn Jahren das Siemens-AKW Angra 2. Der Zwillingsmeiler Angra 3, dessen Bauteile seit gut 30 Jahren dort lagern, wird seit 2010 fertiggebaut. Es handelt sich in allen Fällen um Druckwasserreaktoren.

Proteste und Sicherheitsbedenken pflegte Lula unbekümmert zur Seite zu wischen. Die Atomkraft sei für die Diversifizierung von Brasiliens Energiemix nötig, hieß es. Der südamerikanische Riese deckt drei Viertel seines Strombedarfs aus Wasserkraftwerken, die AKWs in Angra sind für 3 Prozent verantwortlich. Das Potenzial für Wind- und Solarkraft ist enorm, wird jedoch kaum genutzt.

Die nukleare Option hat vor allem geopolitische Gründe. Brasilien müsse die riesigen Erdölvorkommen vor der Atlantikküste mit Atom-U-Booten schützen, argumentiert Samuel Pinheiro Guimarães, Stratege im Außenministerium. Die Unterzeichnung der Atomwaffensperrvertrags in den 90er Jahren sei ein Fehler gewesen, meint er.

Nach Fukushima kamen widersprüchliche Signale aus der Regierung. Es gebe keinen Grund, von den eigenen Atomprojekten abzurücken, erklärte Energieminister Edson Lobão. Bis 2030 sind vier weitere AKWs geplant, zwei im Nordosten, zwei im Südosten des Landes. Sprecher der Atomlobby wiesen auf die Unterschiede zwischen Japan und Brasilien hin und mokierten sich über die "emotionalen Maßnahmen" europäischer Regierungen.

Vorsichtiger zeigte sich Präsidentin Dilma Rousseff. Sie sei "extrem besorgt, auch über die Auswirkungen auf unsere Politik", erklärte Präsidentschaftsminister Gilberto Carvalho. Auch Forschungsminister Aloizio Mercadante schloss Änderungen an den Atomplänen nicht aus.

Am Bau von Angra 3 will die Regierung jedoch festhalten, das AKW soll 2015 ans Netz. Dieser Zeitplan werde sich aber wegen der neuen Atomdebatte kaum einhalten lassen, sagen selbst Befürworter voraus.

Im Januar 2010 genehmigte die deutsche Bundesregierung für Angra 3 eine Hermesbürgschaft über 1,3 Milliarden Euro, die Verhandlungen mit den Banken laufen. Am Mittwochnachmittag wollte der Haushaltsausschuss des Bundestags darüber neu beraten, die Zusage könnte noch zurückgenommen werden.<

 

Quelle: http://www.taz.de/1/zukunft/umwelt/artikel/1/brasilien-hat-geopolitische-ambitionen/

Atomkraftwerk Angra
Atomkraftwerk Angra

>Bundesregierung stellt Buergschaft fuer veraltetes AKW in Brasilien<

>Zur Debatte ueber die umstrittene Buergschaft fuer das brasilianische AKW Angra 3 erklaert der SPD-Bundestagsabgeordneter und Mitglied des Haushaltsausschusses Rolf Schwanitz:

In der gestrigen Sitzung des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages berichtete die Bundesregierung ueber den Sachstand beim geplanten Atomkraftwerk Angra 3 in Brasilien. Hinter dem Namen Angra 3 verbirgt sich ein Atomkraftwerk (AKW), das vom Stand der Technik her mit dem in den 70er Jahren in Deutschland errichteten Kraftwerk Grafenrheinfeld vergleichbar ist. Bereits seit Monaten wurde von vielen Seiten gefordert, dass die Bundesregierung bei ihren aus Steuergeld finanzierten Deckungszusagen gegenueber dem Ausland keine anderen Massstaebe anlegen darf als beim Atomausstieg im Inland.

Trotz massiver Kritik aus der Opposition hat die schwarz-gelbe Bundesregierung in dieser Frage nun eine Kehrtwende vollzogen.
Der Parlamentarische Staatssekretaer Peter Hintze (CDU) erklaerte gestern, dass die Bundesregierung nun, ungeachtet des Atomausstiegs in Deutschland, eine Deckungszusage fuer die Errichtung dieses veralteten AKWs beschliessen will. Hier liegt ein erneuter Kurswechsel vor, der im krassen Widerspruch zum beschlossenen Atomausstieg steht. Das ist bei Schwarz-Gelb jetzt der Ausstieg vom Ausstieg vom Ausstieg vom Ausstieg.

Bereits kurz nach Ausrufung des Merkelschen Atommoratoriums diskutierte der Haushaltsausschuss mit dem zustaendigen Bundeswirtschaftsministerium die Frage, ob im Falle eines Atomausstiegs nicht auch die Deckungszusage fuer Angra 3 unterbleiben muesse. Der Parlamentarische Staatssekretaer Hans-Joachim Otto (FDP) sagte dazu damals: "Sollte man bei der Ueberpruefung der hiesigen Kraftwerke zu dem Ergebnis kommen, dass eine akute Gefaehrdung bestehe und diese zu einer endgueltigen Abschaltung in Deutschland Anlass geben, waere eine Aenderung in der Sach- und Rechtslage gegeben, so dass in der Folge logischerweise auch keine Deckungszusage fuer ein gleiches Kraftwerk gegeben werden koennte." Obwohl der Atomausstieg mittlerweile beschlossen ist, will die Bundesregierung heute von einer solchen Konsequenz nichts mehr wissen. Das ist ein Skandal.<


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Berlin - Veröffentlicht von pressrelations
Link zur Pressemitteilung: http://www.pressrelations.de/new/standard/dereferrer.cfm?r=466901

 

Quelle: http://tinyurl.com/3mzrgne